Mein Pferd hustet! Was kann ich tun?



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Atemwegserkrankungen beim Pferd

Husten bei Pferden zählt zu den häufigsten diagnostizierten Krankheitsbildern in der Pferdewelt und führt häufig zu Leistungseinschränkungen bei unseren Lieblingen.

 

Gerade jetzt wo die kalte, nasse Jahreszeit beginnt und sich die Weidesaison dem Ende neigt, zeigen viele unserer Pferde die ersten Symptome „das Husten“.

 

Husten ist ein typisches Zeichen für eine Reizung oder Erkrankung der Atemwege bei den Pferden. Was mit einem leichten Husten beginnt, wird sehr schnell zu einer Bronchitis und führt in schweren Fällen sogar bis zur Dämpfigkeit. Daher ist es sehr wichtig, dem Grund auf die Ursache zu gehen und rechtzeitig zu behandeln.

 

Seit langer Zeit beobachten wir viele Pferde mit Hustensymptomatik. Dabei werden die Tiere in unterschiedlichen Formen gehalten. Leider gibt es dabei viele Tiere, die sehr unter der Hustenerkrankung leiden.

 

Unsere eigenen Pferde reagierten immer nach Weideabtrieb auf die Heufütterung mit beginnendem Husten der über die Wochen immer schlimmer wurde. Es hatte sich herausgestellt, das sie eine Allergie auf den Heustaub hatten. Das Umstellen auf angefeuchtetes Heu und Unterstützung mit einem Futterzusatz hat schon eine deutliche Verbesserung gebracht. Ganz ließ sich der Husten erst eliminieren, nachdem wir das Futter auf Heulage umgestellt haben.

 

Schaut man sich die meisten Fälle genauer an, kann man immer wieder feststellen, dass Haltungs- oder Fütterungsfehler die häufigsten Ursachen sind.

 

Bestes Beispiel hierfür war ein im Winter, wegen Frostgefahr geschlossener Pferdestall. Fast alle Pferde waren am Husten. Ging man in diesen Stall rein, konnte man direkt den Urin/Ammoniakgeruch riechen und man empfand es schon nach kurzer Zeit für sich selber belastend. Der Stall wurde hier viel zu wenig belüftet und die Schleimhäute wurden im Winter massiv durch diese Reizung gestört.

 

In einem anderen Stall waren nur vereinzelt Pferde am husten. Nach genauem Hinschauen hatten wir schimmliges Stroh gefunden, so dass die Pferde mit einer Sensibilisierung auf Schimmelpilze angefangen hatten zu husten.

 

So könnten wir noch eine ganze Reihe von Pferdehustenfällen beschreiben.

 

Für jeden Pferdebesitzer ist sehr wichtig das Problem „Husten“ beim Pferd ernst zu nehmen, es zu verstehen und individuell nach der Lösung zu suchen.

 

Um die Gesundheit wieder herzustellen, müssen die Auslöser eliminiert werden. Zur Unterstützung und Wiederherstellung einer gesunden und funktionierenden Schleimhaut haben wir uns lange Gedanken gemacht und eine Mischung von verschiedenen Kräutern zusammengestellt, die sich bei diesem Problem sehr bewert hat.

 

Aber jetzt erst einmal noch genauer zu den Fakten:


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Mögliche Ursachen für Husten beim Pferd

 

Die wohl bekannteste Atemwegserkrankung beim Pferd ist die Bronchitis. Hierbei unterscheiden wir allerdings zwischen der akuten Bronchitis und der chronischen Bronchitis.

 

Akute Bronchitis

 

Unter einer akuten Bronchitis versteht man alle akuten Entzündungen der Bronchialschleimhaut. Diese ist nicht immer auf Infektionen zurückzuführen. Zwar sind Viren öfters der Auslöser, meist kommt es aber durch Bakterien zu einer Sekundärinfektion. In diesem Stadium kommt es häufig zu feuchtem Husten mit klarem bis milchigem Nasenausfluss.

 

Chronische Bronchitis (COB)

 

Wird eine anfänglich harmlose Erkrankung des Bronchialsystems nicht rechtzeitig behandelt, geht der zuvor über mehrere Wochen bestehende feuchte Husten in einen trockenen, sehr schnell chronisch werdenden Husten über und kann infolgedessen zum Auftreten der Dämpfigkeit führen. Der Schleim wird fester und die entzündeten, geschwollenen Atemwege verengen sich. Das Pferd verliert an Leistungsbereitschaft.

 

Bei einer chronisch obstruktiven Bronchitis (COB) müssen die Pferde deutlich stärker Atmen um die erforderliche Luft in und aus der Lunge zu transportieren. Gerade beim Ausatmen müssen die Pferde den Bauch stärker anspannen. Die Bauchmuskulatur und Faszie zeichnet sich deutlich ab. Dies ist in der Regel unter der sogenannten „Dampfrinne“ bekannt. In der Lunge entsteht ein Überdruck, der im schlimmsten Fall zum Platzen der Lungenbläschen führen kann (Lungenemphysem).

 

Aber auch Allergien sind heute leider einer der größten Auslöser für Husten.

 

Allergien gegen Pollen oder Pilzsporen aus Heu, Heulage oder der Einstreu sind in der Regel die Spätfolgen einer Bronchitis (bekannt auch als die sogenannte Stauballergie). Wird die gereizte Lungenschleimhaut während einer bakteriellen oder viralen Bronchitis zusätzlich von anderen Erregern geschwächt, kann sich eine Sensibilisierung (Allergie) durch diese Erreger/Stoffe bilden.

 

Kommt das Pferd mit diesen Erregern wieder in Kontakt, beginnen die typischen Symptome wie Husten und vermehrte Schleimbildung als Abwehrreaktion.

 

In diesem Zusammenhang ist auch die chemische Reizung von Ammoniakbelastung (durch Urindämpfe im Stall) zu erwähnen. Sie verstärkt die Symptome ebenfalls zunehmend.

 

Ebenfalls eine Ursache für Bronchialbeschwerden sind Parasiten wie z.B. die Lungenwürmer.

 


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Vorbeugende Maßnahmen beim Husten des Pferdes

 

Eine gute Selbstreinigung der Lunge ist nur durch regelmäßige und ausreichende Bewegung, bei der das Pferd sein volles Lungenvolumen nutzen kann, gegeben.

 

Checkliste gegen Pferdehusten – Schauen Sie sich die Liste an und überlegen Sie, ob es bei Ihrem Pferd so passt:

  • ausreichend frische Luft

-> Gehen sie in den Stall, bleiben Sie auch dort während eingestreut und gefüttert wird. Ist die Luft für Sie selber gut? Bei sehr empfindlichen Pferden bietet sich zur Verbesserung die Offenstallhaltung oder eine Außenbox an

  • Ammoniakgeruch im Stall

riecht es im Stall stark nach Urin/Ammoniak. Abhilfe kann tägliches misten bringen. Achten Sie darauf, ob Urin im Stallboden „stehen“ bleibt.

Das Pferd beim misten am besten nicht in der Box stehen lassen, damit es nicht den Ammoniakdämpfen sowie dem aufwirbelndem Staub ausgesetzt wird.

  • eine saubere, staubarme Liegefläche

Ist das Einstreu schimmelfrei? Schütteln sie es ordentlich auf und schauen sie wie die Qualität ist. Stellen Sie ihr Pferd nicht direkt nach dem einstreuen wieder in die Box, der Staub fliegt noch in der Luft. Alternativ zum Stroh eignen sich Späne

  • gutes, hochwertiges Raufutter

Schütteln Sie das Heu auf. Duftet es gut, staubt es sehr, sieht es grau oder schön grünlich aus? Zur Staubminderung das Heu gut anfeuchten oder Fütterung von Heulage. Heu sollte immer vom Boden gefüttert werden, damit Staub nicht beim Fressen zu stark eingeatmet wird

  • Putzen in der Box unterlassen (aufwirbelnder Staub aus dem Fell verbleibt sonst beim Pferd)
  • Zugluft sowie dauerhafte Nässe vermeiden (schwächt das Immunsystem)
  • Halle oder Reitreitplatz vor dem Benutzen anfeuchten (verringert aufwirbelnden Staub)
  • Bewegen Sie Ihr Pferd regelmäßig

Pferde sind Lauftiere, damit die Lungen gereinigt werden, müssen sie tief Ein- und Ausatmen. Langes stehen oder Bewegung nur im Schritt reicht hierfür nicht aus.

  • Regelmäßiges Impfen und Entwurmen

 


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Unsere Empfehlung bei Pferdehusten

 

Bei der Behandlung von haltungsbedingten Atemwegsproblemen steht an erster Stelle das Ablösen des Schleims aus den Atemwegen. Bewegen Sie hierzu ihr Pferd täglich ruhig und gleichmäßig. Zur weiteren Unterstützung haben wir eine Mischung von sehr wichtigen und wertvollen Kräutern zusammen gestellt. Unser Natur Pferde „Pulmo“ kombiniert die heilende Kraft der Natur durch eine optimale Abstimmung der verschiedenen Kräutern.

 

 

Das Natur-Pferde Pulmo aus natürlichen, altbewerten Kräutern, welches speziell für Pferde zusammengestellt wurde, unterstützt den gesamten Atmungsapparat. Es fördert das Lösen von Schleim, lindert den Reizhusten, reduziert die Bildung von Bakterien und wirkt entzündungshemmend. Zusätzlich stärkt es den gesamten Stoffwechsel. Der Extrakt ist leicht zu verabreichen und wird gerne von den Pferden angenommen.

  

    Wichtig:

  • Unterstützung der Atemwege bei den ersten Symptomen

warten Sie nicht zu lange, sobald erste Anzeichen von Husten da sind, unterstützen Sie die Atemwege durch einen guten Futterzusatz

  • Andauernder Husten

wird die Symptomatik schlimmer oder hat Ihr Pferd auch Fieber, kontaktieren Sie einen Tierarzt zur weiteren Diagnostik

 

Bei Pferden sollte jeder Husten ernst genommen werden – eine chronische Erkrankung kann sich auch durch einfache Symptomatiken entwickeln



 

Isländisch Moos
Diese Pflanze ist bei Atemwegsproblemen unentbehrlich! Sie wirkt reizmildernd und stärkend für die Schleimhäute im
Mund und Rachenraum.

 

Spitzwegerich
Dieses Heilkraut wirkt in erster Linie bei Atemwegs­problemen, insbesondere bei Verschleimungen. Spitzwegerich reinigt außerdem noch das Blut und kann bei Hauterkrankungen des Pferdes helfen.

 

 

Thymian
Er gehört zu den
"aromatischen Heilkräutern". Thymian wirkt fiebersenkend und schmerzlindernd, sowie stark schleimlösend und antiseptisch.

Kamille
Die Kamille wird bei allen Arten von Beschwerden eingesetzt. Gerade bei den Atemwegen wirkt sie beruhigend, krampflösend und entzündungshemmend.

Anis
Die Samen der Anispflanze sind bekannt für ihre krampfstillende, verdauungsfördernde, schleimlösende Wirkung. Bei massiven Lungenproblemen und hartnäckigem Reizhusten sind die Anissamen ein
"altbewährtes Mittel".

Huflattich
Der Huflattich gehört zu einem der ältesten
"Hustenmittel" bei Pferden. Seine schleimlösende Wirksamkeit dient auch bei Heiserkeit und Brustfellentzündungen.

Brennnesselkraut

Dieses Kraut ist der Allrounder unter den Heilkräutern.
Sie ist für die Reinigung des Blutes und zur Verbesserung des Allgemeinzustandes bekannt. Die Brennnessel stärkt die Abwehrkräfte bei drohenden Erkrankungen.


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