Hilfe, mein Pferd hat schlechte Leberwerte!



Lebererkrankungen treten bei Pferden in der heutigen Zeit leider immer häufiger auf. Aber woran liegt das und was für eine Funktion hat die Leber im Körper unserer Pferde überhaupt?

Was viele nicht wissen, ist das eine gesunde Leber der Schlüssel für ein gesundes Pferdeleben ist.
Die Leber ist ein zentrales Stoff- und Speicherorgan, ist verantwortlich für die Entgiftung des Körpers und gleichzeitig Produktionsstätte essentieller Körperbausteine (z.B. Muskeleiweiß).

Aber was bedeutet das genau?
Der im Pferdekörper produzierte Gallensaft besteht aus Cholesterin, Gallensäure und Lecithin welches die aufgenommene Nahrung emulgiert und die Giftstoffe bindet und entfernt. Ein guter Gallenfluss und eine vitale Leber sind ausschlaggebend für eine gute und gesunde Balance der im Darm lebenden Mikroorganismen.
Die Leber ist das Organ, dass die im Darm aufgenommen Nährstoffe verarbeiten muss. Sie hat eine riesig große Aufgabe: Produktion von Fetten, Hormonen und vielen anderen Stoffen. Auch speichert sie sehr viele Vitamine und Spurenelemente.
Sie ist das zentrale Organ des gesamten Körper-Stoffwechsels.
Die Leber ist zum Glück ein Organ welches sich gut regenerieren kann.
Allerdings zeigt die Leber auch erst sehr spät Symptome das sie überbelastet ist. Erst wenn ca. 70% der Leber nicht mehr funktionieren werden klinische Symptome sichtbar.
Daher ist es für Pferdebesitzer auch recht schwierig eine Lebererkrankung frühzeitig zu bemerken und erkennen. Um so wichtiger sind regelmäßige Blutbildkontrollen, denn durch sie können am eindeutigsten Lebererkrankungen anhand der Leberwerte ermittelt werden. Wichtig dabei ist, das das Blutserum innerhalb von 24 Std. ausgewertet wird, da die Leberwerte nur eine sehr kurze Halbwertzeit haben.


Was genau können mögliche Ursachen für eine Lebererkrankung sein?

  • Verzehr von Giftplanzen z.B. Herbstzeitlose, Jakobskreuzkraut
  • schlechtes oder schimmliges Heu, Heulage, Stroh oder Kraftfutter
  • falsches oder zu viel Futter mit zu hohem Proteingehalt
  • Gifte durch Schwermetalle z.B. rostige Trinkbecken/Bleirohre
  • Holzschutzmittel oder Weichmacher z.B. enthalten schwarze Mörteleimer einen hohen Weichmacheranteil
  • Farben und Lacke z.B. bei schlechter Qualität der Späne-Einstreu
  • Wurmbefall oder Leberegel
  • Infektionserkrankungen
  • Arzneimittelgabe
  • Tumore
  • überdüngte oder mit Pestiziden behandelnde Weiden
  • Stress und Überbelastung

Was gibt uns Hinweise für eine Lebererkrankung?

Eine Vielzahl an verschiedenen Symptomen können Hinweise auf eine Lebererkrankung geben. Natürlich dürfen andere Erkrankungsmöglichkeiten nicht ausser Acht gelassen werden.

Wichtig: Beobachten Sie Ihr Pferd immer genau und bewerten Sie Veränderungen stets kritisch.

  • Appetitlosigkeit
  • Antriebslosigkeit
  • Leistungsschwäche
  • ungewohntes aggressives Verhalten gegenüber Artgenossen
  • vermehrtes Schwitzen
  • Lichtempfindlichkeit
  • Abmagerung
  • Muskelabbau
  • Untertemperatur
  • erhöhter Puls im Ruhezustand
  • Haut und Haarkleidprobleme
  • gelbliche Augenschleimhäute
  • dunkler Urin häufig auch mit Blut eingehend
  • Darmprobleme wie langanhaltender Durchfall oder Kotwasser
  • Fruchtbarkeitsstörungen
  • kleine punktförmige Blutungen auf Nick- und Schleimhäute

Was kann ich tun, wenn mein Pferd unter Leberproblemen leidet?

Wie schon einmal erwähnt, ist die Leber ein Organ welches sich gut regeneriert. Wie bei allen Krankheiten ist es aber auch hier, das wichtigste Ziel, die Ursache zu beheben.

  • Achten Sie vorallem bei dem Grundfutter auf eine gute, saubere, schimmelfreie Qualität. Verschimmeltes Heu oder Heulage, modrige Einstreu gehören nicht in einen Pferdestall.
  • Geben Sie Ihrem Pferd die erforderliche Menge Kraftfutter lieber in mehreren kleinen Portionen. Die Nahrung ist dadurch leichter verdaulich und es kommt weniger zu Fehlgärungen und Blähungen.
  • Achten Sie auf eiweiß- und fettreduziertes Futter
  • Geben sie ein hochwertiges Ergänzungsfuttermittel für die Leber ( z.B. unser NaturPferde Hepatic)

Checkliste zum Vorbeugen von Lebererkrankungen!

  • kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Weiden nach Giftplanzen
  • achten Sie auf eine gute Qualität bei Kraft- und Raufutter sowie der Einstreu
  • vermeiden Sie eine Überdosierung von synthetischem Mineralfutter. Gesünder ist ein natürliches Vitamin- und Mineralfutter
  • achten sie auf ein im Futter reduzierten Eiweiß und Fettgehalt
  • entwurmen Sie Ihr Pferd regelmäßig
  • vermeiden Sie verrostete Tränken oder alte Bleirohre
  • verwenden Sie keine chemischen Holzschutzmittel, Farben oder Lacke an Stellen die für die Pferde zugänglich sind
  • plegen Sie Ihre Weiden " pferdefreundlich" und verzichten sie nach Möglichkeit auf Pestizide
  • sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Tierarzt, wenn eine Medikamentengabe erforderlich ist, über mögliche Nebenwirkungen
  • unterstützen Sie die Leber Ihres Pferdes durch ein gutes Futterergänzungsmittel.

Unsere Empfehlung bei Lebererkrankungen

Natürliche Kräuter unterstützen die Leber in Ihrer Funktion und Regeneration ganz besonders.
Wir empfehlen hier unser NaturPferde "Hepatic". Dieses wertvolle Ergänzungsfuttermittel besteht rein aus natürlichen Kräutern wie der Artischocke, Mariendistel, Brennnesselkraut, Odermennig und Rote Bete, die nachweislich die Leber in Ihrer Funktion und Regeneration unterstützen.
Eine Unterstützung der Leber kann mit Hilfe von NaturPferde "Hepatic" das ganze Jahr über erfolgen. Besonders wichtig ist eine Untersütztung im Fellwechsel, während einer Genesungszeit, bei Sportpferden sowie bei übergewichtigen Pferden.

NaturPferde "Hepatic"- Ihr Pferd wird es Ihnen Danken


Giftpflanzen auf Weiden

Jakobskreuzkraut


Herbstzeitlose


Bergahorn


Sumpfschachtelhalm


Maiglöckchen


Wiesenschaumkraut


Sumpfdotterblume


Hahnenfuß Gewächse


Adlerfarn


Adonisröschen


Wasserschierling


Fingergut